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1. Risse in Fassaden und innen - Wänden

Risse in Verputzen oder im Betongefüge von Bauwerken treten in den unterschiedlichsten Formen auf. Die Bildung solcher Risse ist so alt wie die handwerkliche Technik des Bauens mit mineralischen Baustoffen. Stören die Risse nur die Ästhetik, lassen sie sich meistens mit relativ einfachen Mitteln sanieren. Wird dadurch aber die Schutzfunktion einer Fassade gestört, was leider meistens der Fall ist, muss im extremsten Fall sogar die Statik des Bauwerkes in Frage gestellt werden. Risse – von den Haar- bis zu den Setzrissen – sind immer Öffnungen in einem Bauwerk und demzufolge unerwünscht.


2. Wie entstehen Risse?

Die Ursachen für Risse in Verputzen und im Betongefüge von Bauwerken sind äusserst vielfältig. Oft ist es allerdings schwierig eine eindeutige Ursache für die Rissbildung zu finden. Nicht selten steht die Bildung von Rissen in engem Zusammenhang mit der Arbeit anderer Handwerker. Bei der späteren Beurteilung und Festlegung der Sanierungsmassnahme kann häufig nur noch schwer eindeutig festgestellt werden, weshalb die Risse entstanden sind. Für die eigentlichen Rissverursacher ist es somit ein Leichtes, sich der Verantwortung zu entziehen.

Folgende Ursachen sind für die Entstehung von Rissen verantwortlich:

Ungünstige Witterungsverhältnisse bei Bauausführung
Verarbeitungsfehler
Verwendung oder Kombination ungeeigneter Baustoffe
Überbelastung der Konstruktion
Mangelhafte baustatische Berechnungen

Risse treten immer dann auf, wenn die Grenzwerte des Dehnungsvermögens oder der Bruchfestigkeit eines Baustoffes durch erzwungene Formveränderungen überschritten werden. Zu diesen Formveränderungen gehören unter anderem Dehnungen, Kontraktionen, Zerrungen, Stauchungen, Verwindungen, Wölbungen, Schwund und ähnliche physikalische Ereignisse. In der Regel treten die Risse an den schwächsten Stellen des Objektes auf. Besonders stark wirken die Formveränderungen auf die Fassaden ein, die diese Belastung innerhalb weniger Zentimeter abzufangen haben.

3. Feuchtigkeit und Frost fördern Frostschäden
Frostschäden entstehen immer dann, wenn Feuchtigkeit und Frost in kurzer Abfolge aufeinander treffen, der Fachmann spricht in diesem Fall von Frost-Tau-Wechseln. Je häufiger so ein Tauwechsel auftritt, desto eher ist mit Frostschäden zu rechnen. Dabei ist es erstaunlicherweise nicht so, dass lange und tiefe Frostphasen gleichbedeutend mit größeren Schäden sind. Vielmehr treten vermehrt Schäden bei milden Wintern auf, wenn etwa auf lang anhaltende Regenfälle kurze Frostperioden folgen. Die Sonne kann ein übriges dazu tun. Bei der Sonne zugewandten Bauteilen kann es selbst bei Dauerfrost zu vermehrten Schäden kommen. Die Sonnenstrahlen bringen das Eis im Porengefüge des Bauteils zum Schmelzen und es kommt zu zusätzlichen Frost-Tau-Wechseln.


4. Warum müssen Risse saniert werden?

Die Fassade eines Bauwerks hat neben der Statik die Funktion, den Innenbereich vor dem Eindringen von Wasser zu schützen. Diese Aufgabe wird von der Fassade selbst oder zusammen mit einer Fassadenbeschichtung übernommen. Risse in jeder Form stören diese Schutzwirkung erheblich, da an den Fehlstellen Wasser bevorzugt aufgenommen wird. Neben dem optischen Eindruck ist das Eindringen von Wasser die Hauptursache für schwere Schädigungen der Bausubstanz. Ein durchfeuchtetes Mauerwerk ist anfällig für Algen-, Moos- und Pilzbefall, vermindert die Wärmedämmung und begünstigt Frostschäden. Treten die Risse nicht nur an der Oberfläche der Fassade auf, sondern übertragen sich auch auf den Untergrund, ist nicht nur die Schutzwirkung der Fassade gestört, auch die statischen Eigenschaften werden beeinträchtigt. Bei tragenden Bauelementen wie Brückenkonstruktionen, Pfeilerfundamenten usw. sind die Folgen kaum abzusehen. Risse beinhalten also ein ernst zu nehmendes Risiko und tragen massgeblich zur Wertverminderung eines Baukörpers bei.

5. Prüfung des Untergrundes
Vor der Sanierung einer gerissenen Fassade ist die seriöse Untergrundbeurteilung von entscheidender Bedeutung.

Zu den Beurteilungskriterien gehören:

Festigkeit des Untergrundes Die Prüfung des Untergrundes auf seine Tragfähigkeit muss mit äusserster Genauigkeit erfolgen, da die Riss-Sanierungssysteme relativ grosse Spannungen haben. Lose, schlecht haftende oder hohle Putzpartien müssen daher vorgängig entfernt und mit entsprechenden Mörteln oder Spachteln reprofiliert werden. Bei sandenden Mörteln ist zu prüfen, ob durch einen Tiefgrund die nötige Verfestigung erreicht wird, oder ob es sich nur um oberflächlich sandende Putze handelt, bei denen normalerweise schon Nassstrahlen zur Entfernung des nicht haftenden Anteils ausreicht.

 

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